DIE NEUE CORVETTE Z06: LEISTUNGSFÄHIGER DENN JE

 

 DESIGN und Technik

 EFFIZIENT  und Leistungsstark

 ACHT GÄNGE - verzögerungsfrei

 AERO-DESIGN - für hohen Abtrieb

 ALURAHMEN GM - Eigenentwicklung

 TRACKTIONSKONTROLLE 

 

( Hintergrund-Bild: 3D Modell - Corvette C7.R Rennsport erprobt und Technologie-Träger der neuen Z06 )

Eintritt ins „Supercar“-Segment: rennerprobtes Design, fortschrittliche Technologien Weltklasse-Fahrleistungen Performancepaket „Z07“: schneller als Corvette ZR1 / Modelljahr 2014 Erstmals Kompressoraufladung, Automatikgetriebe mit manuellem Schaltmodus und abnehmbares Hardtop Glattpark – Chevrolet hat auf der Detroit-Motorshow 2014 die rennstreckentauglichste Serien-Corvette aller Zeiten präsentiert: Die neue Z06 erweitert das Leistungsportfolio der legendären Modellreihe mit einem Höchstmass an aerodynamischem Abtrieb, einem neu entwickelten, 659 PS starken Kompressortriebwerk und einem ebenfalls neuen Achtstufen-Hochleistungs-Automatikgetriebe. Alle Merkmale basieren auf Fortschrittstechnologien, die mit neuen Corvette Stingray eingeführt wurden.

„Die neue Z06 liegt auf Augenhöhe mit den meisten Supersportwagen der Welt“, sagt Mark Reuss, President General Motors North America, „und spiegelt damit die Technikkompetenz von GM wider: Sie bietet zwei Hightech-Getriebevarianten, die Fahrdynamik eines Supercars – allerdings ohne Supercar-Kraftstoffverbrauch – und Technologien, die es noch leichter machen, dieses enorme Potenzial in faszinierende Fahrerlebnisse umzusetzen.“

Die erste Corvette Z06 mit 6,2-Liter-Kompressormotor und Automatikgetriebe leistet mindestens 650 PS.  Das Triebwerk ist wahlweise mit einem Siebengang-Schaltgetriebe oder einem Achtgang-Automatikgetriebe kombiniert, das auch manuelle Gangwechsel per Schaltwippen erlaubt. Der Aluminiumrahmen stammt von der Corvette Stingray und kommt, im Wesentlichen unverändert, auch in der Rennversion C7.R zum Einsatz. Ein auf die Rennstrecke abgestimmtes Z07 Performancepaket mit aerodynamischen Spezialkomponenten erzeugt hohen Abtrieb, während „Michelin Pilot Super Sport Cup“-Bereifung für zusätzliche Traktion und eine Karbon-Keramik-Bremsanlage von Brembo für maximale Verzögerung und die Reduzierung ungefederter Massen sorgen. Obwohl die Testphase innerhalb der Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, sorgte das Performancepaket bereits jetzt für einige der schnellsten Runden, die je mit einer Corvette gefahren wurden – und selbst die ZR1 übertrafen.

„Die Z06 ist ein grossartiges Beispiel für gelungenen Technologietransfer zwischen Rennversion und Serienmodell“,

sagt Corvette-Chefingenieur Tadge Juechter. „Zuerst haben wir Erfahrungen aus dem Motorsport mit der Corvette C6.R beim neuen Strassenfahrzeug, der Corvette Stingray, umgesetzt – und dann wiederum auf Stingray-Basis die Versionen Z06 und C7.R entwickelt. Das hat die Corvette auf beiden Gebieten noch stärker gemacht.“

EFFIZIENT UND LEISTUNGSSTARK MIT KOMPRESSORMOTOR

Als Kraftquelle fungiert bei der Corvette Z06 ein neu entwickelter 6,2-Liter-„LT4“-V8-Motor mit Kompressoraufladung, einer Leistung von rund 466 kW (625 PS) und einem maximalen Drehmoment von 861 Nm. Für die optimale Balance aus Leistung und Effizienz kommen neue, in der Corvette Stingray bereits vorgestellte Technologien zum Einsatz – wie Benzindirekteinspritzung, Zylinderabschaltung und eine kontinuierlich variable Ventilsteuerung. Zusammen mit den effizienten Hochleistungsgetrieben, einer leistungsstarken Aerodynamik und ausgeprägten Leichtbaumerkmalen machen diese die neue Corvette Z06 auch überraschend ökonomisch.

„Der LT4-V8-Motor liefert die beste Balance aus Leistung und Effizienz, die eine Corvette je hatte“, sagt John Rydzewski, stellvertretender Chefingenieur für Smallblock-Motoren, ebenso gehört dieses Triebwerk zu den wenigen Kompressormotoren weltweit mit Zylinderabschaltung."

Es erlaubt entspanntes Cruisen auf der Autobahn mit reduziertem Kraftstoffverbrauch, bietet gleichzeitig aber die Leistungsreserven von über 600 PS.“ Zur Einhaltung der angestrebten Gewichts- und Leistungsziele kombinierten die Entwickler den LT4-Motor mit einer kompakten, zwischen den Zylinderköpfen positionierten Kompressor- / Ladeluftkühleinheit. Das Triebwerk baut nur etwa 25 Millimeter höher als der LT1-Motor der Corvette Stingray, liefert aber fast 37 Prozent mehr Leistung und rund 40 Prozent mehr Drehmoment. Der neue 1,7-Liter-Eaton TVS R1740-Kompressor rotiert mit Drehzahlen von bis zu 20.000 1/min und damit um 5000 1/min höher als der Lader der Corvette ZR1 mit LS9-V8-Motor. Kürzere Rotoren erhöhen dabei die Drehzahlfestigkeit, tragen damit zu spontanerem Ansprechverhalten bei und sorgen auf diese Weise dafür, dass der leistungsfördernde Kompressorschub bereits bei niedrigen Motordrehzahlen einsetzt. Ein direkt ausgelegter Austrittskanal mit geringerer Turbulenzbildung und reduzierter Temperatur der verdichteten Luft erhöht den Durchsatz damit die Effizienz. Zur Steigerung von Ladeeffekt, Zylinderfüllung und Leistung kommen beim LT4-Triebwerk weitere Hightechmerkmale zum Einsatz. Dazu zählen: „Rotocast A356T6“-Aluminium-Zylinderköpfe mit höherer Steifigkeit und besserer Wärmeleitung als konventionelle Zylinderköpfe; Leichtbau-Titan-Einlassventile und bearbeitete Pleuel zur Reduzierung oszillierender Massen; Verdichtungsverhältnis von 10,0:1 (ermöglicht durch Direkteinspritzung) zur Leistungs- und Effizienzerhöhung; Aluminium-Schmiedekolben mit Strukturverstärkung, die hohe Festigkeit bei hohen Zylinderdrücken gewährleisten; Edelstahl-Fächerkrümmer und Aluminium-Ausgleichsgewichte mit niedrigerem Gewicht als die entsprechenden Komponenten des LT1-Motors; Trockensumpfschmierung mit erhöhter Kühlkapazität und doppelter Druckkontrolle (vs. „Z51“-Performancepaket / Corvette Stingray). Gebaut wird das LT4-Triebwerk im GM-Werk Tonawanda im US-Bundesstaat New York und im neuen Performance Build Center in Bowling Green / Kentucky. Das serienmässige Siebengang-Schaltgetriebe der Corvette Z06 ist mit der (abschaltbaren) elektronischen Gangwechselerkennung „Active Rev Matching“ kombiniert, für optimale Schaltqualität und reduzierte Trägheitseffekte im Antriebssystem kommen ausserdem eine Zweischeibenkupplung und ein neues Zweimassenschwungrad zum Einsatz. Das neu entwickelte Achtgang-Automatikgetriebe „8L90“ mit manueller Schaltmöglichkeit über Lenkradwippen steht als Option zur Wahl. 

ACHT GÄNGE – VERZÖGERUNGSFREI

„Im Unterschied zu den meisten Supersportwagen bietet die Corvette Z06 die Wahl zwischen zwei Getriebevarianten“, sagte Juechter. „Die manuelle Siebengangversion gibt dem Fahrer maximale Kontrolle und unterstützt mit Active Rev Matching präzise Gangwechsel. Der neue Achtstufen-Selbstschalter kombiniert den Antriebskomfort eines Automatikgetriebes mit blitzschnellen Gangwechseln und der Möglichkeit, bei Bedarf auch selbst zu schalten – zum Beispiel auf der Rennstrecke.“ Beim 8L90-Automatikgetriebe stellen kleine Übersetzungssprünge sicher, dass der Motor nach Gangwechseln im jeweils günstigen Drehzahlbereich arbeitet und dadurch sein Potenzial effizient nutzt. Bei betont sportlicher Fahrweise bietet die manuelle Schaltmöglichkeit maximale Kontrolle, wobei der Automat dank hochentwickelter Steueralgorithmen dem Vergleich mit den bei Superwagen oftmals verwendeten Doppelkupplungsgetrieben problemlos standhält.

"Die Steuereinheit analysiert beziehungsweise agiert mit einer Frequenz von 160 Zyklen pro Sekunde und schaltet bis zu acht Hundertstelsekunden schneller hoch als ein Doppelkupplungsgetriebe.  Das System ist kompromisslos darauf ausgelegt, mit Doppelkupplungsgetrieben auf Augenhöhe zu sein, und zwar ohne Abstriche bei der Fahrkultur“, sagte Bill Goodrich, stellvertretender Chefingenieur für Achtgang-Schaltautomaten."

„Es ist das höchstentwickelte Automatikgetriebe, das jemals in einem Chevrolet verbaut wurde.“

Mit vier Gangradsätzen und fünf Kupplungen benötigt das von GM entwickelte Automatikgetriebe nicht mehr Einbauraum als die sechsstufige Version der Corvette Stingray, durch die umfassende Verwendung von Aluminium und Magnesium ist es ausserdem über vier Kilogramm leichter. Im Zusammenwirken mit weiteren Massnahmen zur Reibungsminimierung kommt so im direkten Vergleich ein Effizienzgewinn von rund fünf Prozent zusammen. Gebaut wird die neue Abtriebskomponente im GM-Getriebewerk Toledo im US-Bundesstaat Ohio.

AERO-DESIGN - GENERIERT HOHEN ABTRIEB

Die angestrebten Leistungsziele für die Corvette Z06 stellten für das Designteam eine beachtliche Herausforderung dar, da ein markantes Erscheinungsbild mit nochmals verbesserten Funktionsmerkmalen zu verbinden war. „Praktisch jedes Aussendetail erfüllt eine Funktion, denn dieses Biest brauchte von allem mehr“, sagt Designdirektor Tom Peters – „ausgestellte Radhäuser für grössere und breitere Räder mit mehr Grip und grössere Luftöffnungen für den erhöhten Kühlbedarf von Motor, Bremse, Getriebe und Differenzial auf der Rennstrecke. Das kompromisslose Aerodynamikpaket generiert hohen Abtrieb und dadurch noch mehr Traktion in Kurven und Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten.“ Die Designänderungen gegenüber dem Serienmodell Stingray setzten nicht etwa an der Karosserie an, sondern bei den Rädern. Um den für diese Leistung nötigen Grip zu erzeugen, erhielt die Z06 Michelin-Bereifung des Typs „Pilot Super Sport“, in Kombination mit dem „Z07“-Paket ist der Typ „Sport Cup 2“ aufgezogen. Die Vorderreifen im Format P 285/30 ZR 19 sind um 1,5 Zoll, die hinteren 335/25 ZR 20-Pneus um zwei Zoll breiter als die der Stingray. Zur Aufnahme der breiteren Reifenlauffläche wurden die Kotflügel vorne um 2,2 Zoll (56 mm) und hinten um 3,15 Zoll (80 mm) nach aussen erweitert. Das sorgt für ein breites und sportlich-niedriges Erscheinungsbild, ein optischer Effekt, der durch die speziell gestaltete Heckschürze zusätzlich betont wird. Die Rückleuchten sind identisch mit denen der Stingray, bei der Z06 aber um etwa drei Zentimeter in Richtung der Fahrzeugecken auseinandergerückt. Die Reifen des Supersportlers sind auf Aluminium-Gussrädern des Formats 19 x 10 Zoll (vorne) beziehungsweise 20 x 12 Zoll (hinten) montiert. Durch das offene „Ultralight“-Felgendesign ist die mächtige Brembo-Bremsanlage in allen Details zu sehen und trägt damit zur Gesamtästhetik des Fahrzeugs bei: Die Ausführung Z06 beinhaltet zweiteilige Stahlbremsscheiben in den Abmessungen 371 x 33 mm (vorne) und 365 x 25 mm (hinten) in Kombination mit Aluminium-Festsattelbremsen (vorne Sechskolben-, hinten Vierkolben-Ausführung). Für konstante Bremsleistungen unter Rennbedingungen beinhaltet das Z07-Paket grössere Karbon-Keramik-Bremsscheiben im Format 394 x 36 mm an der Front beziehungsweise 388 x 33 mm an der Hinterachse. Zusätzlich spart diese Anlage gegenüber der Z06-Variante 10,4 kg an Gewicht. Um den Traktionsgewinn durch die grösseren Räder und Bremsen bei Kurvenfahrt und beim Verzögern bestmöglich zu nutzen, wurde die Karosserie der Corvette Z06 auf maximalen aerodynamischen Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten ausgelegt.

Dabei stehen drei Ausbaustufen zur Wahl:

Die Standard-Z06 verfügt über einen Frontsplitter, Abdeckungen im Bereich der vorderen Radhäuser, eine Karbon-Fronthaube mit vergrösserter Luftöffnung sowie den Heckspoiler aus dem Z51-Performancepaket der Corvette Stingray. Verfügbar ist darüber hinaus ein Kohlefaser-Aeropaket – wahlweise in Schwarz oder in Karbon-Finish – bestehend aus Frontsplitter, zusätzlichen Winglets im Luftfahrtdesign, Seitenschwellern sowie einem grösseren Heckflügel mit zusätzlicher Abrisskante, die den Abtrieb noch einmal spürbar erhöht. Das ebenfalls optional verfügbare Paket Z07 verfügt über nochmals grössere Winglets am Frontsplitter und einen verstellbaren, im Mittelbereich durchsichtigen Heckflügel für den Rennstreckeneinsatz. In dieser Konfiguration liefert die Corvette Z06 die höchsten Abtriebswerte, die jemals bei einem GM-Serienmodell gemessen wurden. Den erhöhten Kühlbedarf der Z06 spiegelt schon das Karosseriedesign wider. So wurde die Frontgitterstruktur so ausgelegt, dass dem Wärmetauscher des Ladeluftkühlers der maximal mögliche Luftstrom zugeführt wird – mit Frontgitter ist er sogar noch grösser als ohne. Die Gitterkonstruktion beinhaltet ausserdem spezielle Öffnungen zur Bremsenkühlung sowie vergrösserte Auslässe an der Unterseite, die wie Diffusoren wirken. Ergänzt werden diese Aeroeffekte durch gleichfalls vergrösserte Motor-Entlüftungskanäle auf der Fronthaube. Hinzu kommen vergrösserte Bremsen-Kühlkanäle in den vorderen und hinteren Kotflügeln mit zusätzlichen „Air Blade“-Luftführungselementen hinten, die rund 50 Prozent mehr Kühlluft für Getriebe und Differenzial generieren als bei der Corvette Stingray. Auch die Entlüftungsöffnungen in der Heckschürze sind aus diesem Grund grösser ausgeführt als beim Basismodell. Das Interieur der Corvette Z06 dokumentiert deutlich den Sinn für sorgsam ausgewählte und schön gestaltete Details. Dazu gehören ein einzigartiges Farbkonzept, ein vollständig verkleideter Innenraum, mit hochwertigen Soft-touch-Materialien wie Nappaleder, Aluminium, Karbon und Mikrowildleder (je nach Ausstattung) überzogene Oberflächen und sportliche Stilelemente wie ein abgeflachtes Lenkrad.

GM-EIGENENTWICKLUNG - EXTREM STEIFER ALUMINIUMRAHMEN

„Wir haben es bei der 7. Corvette-Generation als unsere Mission angesehen, das Leistungsniveau noch leichter nutzbar zu machen, damit der Fahrer jedes Newtonmeter Drehmoment, jedes „g“ Querbeschleunigung und jedes Kilogramm Abtrieb ausschöpfen kann“, sagte Juechter. „Diese Philosophie haben wir bereits mit der 460 PS starken Corvette Stingray vorgestellt; sie ist umso relevanter, wenn man rund 625 PS abrufen kann.“ Den Aluminiumrahmen der Z06 fertigt General Motors erstmals „in-house“ im Montagewerk Bowling Green (US-Bundesstaat Kentucky). Es handelt sich um die gleichermassen steife und leichte Rahmenstruktur, die bei der Stingray und – nahezu unverändert – auch in der Rennversion C7.R zum Einsatz kommt. Die Konstruktion machte es möglich, die Corvette Z06 erstmals mit einem abnehmbaren Hardtop auszustatten: Selbst bei abgenommenem Dachelement weist die neue Struktur eine um 20 Prozent höhere Steifigkeit auf als das Vorgängermodell mit Festdach. Ist das Hardtop montiert, liegt der Vorteil sogar bei 60 Prozent. Die Z06 verfügt über das Fahrwerkssystem der Stingray, allerdings in einer abweichenden, auf das gestiegene Leistungsniveau abgestimmten Kalibrierung. Dabei kommt auch die dritte Generation der magnetorheologischen, via Drehregler („Driver Mode Selector“) einstellbaren Stossdämpferregelung „Magnetic Selective Ride Control“ zum Einsatz. Analog zur Corvette Stingray bietet der „Driver Mode Selector“ zahlreiche Funktionen, mit denen sich die Z06 auf Fahrbedingungen und Fahrstilpräferenzen abstimmen lässt. Dazu gehören: Launch control: elektronische Schlupfregelung, aktivierbar im „Track Mode“ für den Rennstreckeneinsatz (manuelles und automatisches Getriebe), gewährleistet maximale Traktion und Beschleunigung beim Anfahren. Active Handling (StabiliTrak electronic stability control): Fahrstabilitätsprogramm (abschaltbar), steht im „Track Mode“ als Wettkampf-Setup für den Rennstreckeneinsatz zur Verfügung und bietet maximale Fahrzeugkontrolle.

TRACTION CONTROL 

Auf unterschiedliche Wetterbedingungen zugeschnittene Schlupfregelung (Eingriffe in die Motor-/Drehmomentsteuerung). Performance Traction Management: aktivierbar im „Track Mode“, bietet fünf unterschiedliche Einstellungen für Drehmomentreduzierung und Bremseingriff auf der Rennstrecke. Electronic Limited Slip Differential (eLSD): elektronisch geregelte Differenzialsperre, reguliert die Sperrwirkung für optimale Balance aus Lenkungsrückmeldung und Fahrstabilität unter verschiedensten Fahrbedingungen. In den Fahrmodi „Sport“ und „Track“ ist das System auf maximale Leistung abgestimmt. Serienstandard in der Corvette Z06 ist auch das elektronische Sperrdifferenzial „eLSD“, das die Motorkraft situationsgerecht auf die Hinterräder verteilt und auf diese Weise Lenkgefühl, Handling und Traktion nochmals verbessert. Das System beinhaltet eine hydraulisch betätigte Kupplung zur stufenlosen Regelung der Sperrwirkung von „offen“ bis „voll geschlossen“, die Reaktionszeiten liegen im Bereich von Zehntelsekunden. Die Verteilung des Antriebsmoments erfolgt auf Basis eines hochentwickelten Regelalgorythmus und berücksichtigt Parameter wie Fahrgeschwindigkeit, Lenkeingabe und Drosselklappenstellung. Das System ist vollständig in die Stabilitätskontrolle und Traktionsregelung integriert und je nach gewähltem Fahrprogramm in drei Modi aktiv: Mode 1: Standardeinstellung, setzt den Schwerpunkt bei der Fahrstabilität. Mode 2: bei abgeschaltetem Stabilitätsprogramm in den Modi „Sport“ oder „Track“ aktiv, sorgt für spontanes Einlenken und maximale Traktion beim Herausbeschleunigen aus Kurven. Mode 3: bei eingeschaltetem „Performance Traction Management“ aktiv; gleiche Auslegung wie Mode 2, allerdings mit spezifischer Abstimmung auf die Traktionsregelung.
Quelle GM, CSCAG,UE